Messbarer Funnel
Vom Einstieg über die Leistungsseite bis zum Formular oder Anruf: Jeder Schritt bekommt ein Ereignis, damit sichtbar wird, wo Besucher aussteigen und wo sie weitergehen.
Die meisten Unternehmen haben Zahlen, aber keine Antworten. Wir richten die Messung so ein, dass du weißt, welcher Kanal, welche Seite und welche Kampagne eine Anfrage gebracht hat. Datenschutzkonform, ohne Zahlenwand.
Fast jede Website hat irgendein Analyse-Tool installiert. Meist wurde es vor Jahren eingebaut, seit dem sammelt es Seitenaufrufe, Verweildauer und Absprungraten. Niemand schaut hinein, und wenn doch, bleibt unklar was die Zahlen bedeuten. Hat die neue Kampagne Anfragen gebracht oder nur Besucher? Kommen die guten Kunden über Google, über Empfehlungen oder über die Anzeige? Lohnt sich die Leistungsseite, an der drei Wochen gearbeitet wurde?
Die Ursache ist fast immer dieselbe: Es wird gemessen was das Werkzeug von sich aus misst, nicht das, was für das Unternehmen zählt. Eine Anfrage über das Formular taucht als Seitenaufruf der Danke-Seite auf wenn überhaupt. Ein Anruf vom Smartphone wird gar nicht erfasst. Und die Verbindung zwischen Anzeige, Landingpage und Anfrage fehlt, weil nirgends ein Parameter gesetzt wurde.
Webanalyse, wie wir sie verstehen, fängt deshalb nicht beim Werkzeug an, sondern bei der Frage: welche Entscheidung willst du in drei Monaten auf Basis dieser Daten treffen? Daraus folgt, was gemessen werden muss, und erst daraus, womit.
Vom Einstieg über die Leistungsseite bis zum Formular oder Anruf: Jeder Schritt bekommt ein Ereignis, damit sichtbar wird, wo Besucher aussteigen und wo sie weitergehen.
Formular abgeschickt, Telefonnummer angetippt, Termin gebucht, Angebot angefordert. Nicht: jeder Scroll, jeder Klick, jede Sekunde. Wenige Ereignisse mit klarer Bedeutung schlagen hundert ohne.
Einwilligung vor dem ersten Script, gleichwertiges Ablehnen, gekürzte IP-Adressen, keine Weitergabe an Dritte ohne Grund. Wo es geht, Werkzeuge, die ohne Einwilligung auskommen.
Eine feste Regel, wie Links aus Anzeigen, Newslettern und Profilen gekennzeichnet werden. Dann weißt du bei jeder Anfrage, welcher Kanal und welche Kampagne sie ausgelöst haben.
Nach der Einrichtung wird jedes Event getestet und gegen die tatsächlichen Anfragen im Postfach geprüft. Eine Messung, die 40 Anfragen zeigt, während 12 ankamen, ist wertlos.
Drei bis sechs Kennzahlen, die deine Fragen beantworten: Anfragen je Kanal, Kosten je Anfrage, Anfragen je Seite. Kein Dashboard mit vierzig Diagrammen, das niemand öffnet.
Attribution ist der Versuch, eine Anfrage einem Kanal zuzuorden. Das klappt gut, wenn jemand auf eine Anzeige klickt und zehn Minuten später das Formular ausfüllt. Es klappt schlecht wenn jemand die Anzeige am Handy sieht, zwei Tage später am Büro-PC nach dem Firmennamen sucht und dann anruft. Im Bericht steht dann „Direkt“ oder „Google organisch“, obwohl die Anzeige den Anstoß gab.
Wir sagen das vorab, weil viele Berichte so tun, als wäre jede Anfrage eindeutig zuzuordnen. Sind sie nicht. Cookies werden gelöscht, Geräte gewechselt, Einwilligungen verweigert. Die Messung zeigt einen Ausschnitt, und der Ausschnitt ist trotzdem wertvoll, wenn man ihn richtig liest: als Trend über Wochen, nicht als exakte Warheit pro Anfrage.
Deshalb ergänzen wir die technische Messung um die einfachste Methode der Welt: die Frage im Formular, wie jemand auf euch aufmerksam wurde. Zusammen mit den Daten aus dem Werbekonto und der Search Console entsteht ein Bild, das für Entscheidungen reicht.
Beschreib uns deine Kanäle und was du entscheiden willst. Wir prüfen die bestehende Messung und sagen dir, was fehlt und was zu viel ist.
Kurz gesagt: Wir bauen eine Messung, die den Weg vom ersten Klick bis zur Anfrage abbildet, mit wenigen sinnvollen Events, sauberer Einwilligung und einem Bericht, den du ohne Erklärung verstehst.
Das Ziel ist nicht, alles zu messen. Das Ziel ist, die Fragen zu beantworten, die für deine Entscheidungen zählen: Woher kommen die Anfragen, welche Seiten wirken, was kostet eine Anfrage je Kanal.
Es geht auch ohne. Google Analytics ist verbreitet, aber datenschutzrechtlich anspruchsvoll und für viele kleine Unternehmen überdimensioniert. Alternativen wie Matomo oder serverseitige Lösungen kommen ohne Cookie-Banner aus, wenn sie richtig konfiguriert sind. Welche Lösung passt, hängt davon ab, was du wissen willst und welche Kanäle du nutzt. Wir empfehlen das kleinste Werkzeug, das die Frage beantwortet.
Tracking, das erst startet, wenn der Besucher zugestimmt hat, oder das so wenig Daten erhebt, dass keine Zustimmung nötig ist. Konkret heißt das: kein Script lädt vor der Einwilligung, Ablehnen ist genauso leicht wie Zustimmen, IP-Adressen werden gekürzt und die Datenschutzerklärung beschreibt, was tatsächlich passiert. Wir richten es so ein und dokumentieren die Konfiguration.
Bis zur Anfrage ja, mit UTM-Parametern und Conversion-Events. Ob aus der Anfrage ein Kunde wurde, weiß nur dein CRM oder deine Auftragsliste. Wenn wir beides verbinden dürfen, entsteht ein vollständiges Bild. Ganz lückenlos wird es trotzdem nie, weil Menschen Geräte wechseln, Cookies löschen oder erst nach Wochen anrufen.
Klicks auf die Telefonnummer auf dem Smartphone lassen sich als Event erfassen. Ob der Anruf tatsächlich zustande kam und was dabei herauskam, nicht. Für Unternehmen mit vielen Anrufen gibt es Call-Tracking mit dynamischen Nummern, das ist aber ein eigener Aufwand und datenschutzrechtlich zu prüfen. Wir schlagen es nur vor, wenn Anrufe der Hauptkanal sind.
Einmal im Monat einen kurzen Bericht in Klartext: Was ist passiert, was hat sich verändert, was empfehlen wir. Dazu ein Dashboard mit den drei bis sechs Kennzahlen, die für dich relevant sind, jederzeit abrufbar. Wenn du täglich hineinschauen willst, kannst du das, wir raten aber davon ab, weil kurzfristige Schwankungen mehr verunsichern als helfen.
Beschreib uns, welche Entscheidungen du treffen willst. Wir bauen die Messung, die genau diese Fragen beantwortet.